JOLLYS — GEGR. 1986

Presse

Neues Album "Le dictionnaire de la lumière"
15.03.2021

Neues Album von Jolly and the Flytrap

Le dictionnaire de la lumière

Noman Records 2021 im Vertrieb von Tudor, Zürich

Die Musikaufnahmen zu diesem Album wurden im ansonsten wunderbar ereignislosen Sommer 2020 im Gasthaus Grünenwald zu Engelberg eingespielt. Sie repräsentieren ein fast zehnjähriges Schaffen der Band, datiert doch die letzte Veröffentlichung auf 2012. 

 

Das Album

«Le dictionnaire de la lumière» ist das fünfte Album von Jolly and the Flytrap. Elf sorgfältig, wohlabgestuft und stimmig aufgenommene Stücke zeigen die mannigfaltigen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten der Musiker von Jolly and the Flytrap – und die vielgestaltigen Verwendungsmöglichkeiten, die vom einsamen, aufmerksamen Hören bis zur Freude des gemeinsamen Tanzens alle Gemütszustände bereichern. 

 

Die Musik

Die Rhythmen sind südamerikanisch, hin und wieder angereichert mit kräftigen Rimshots, die Melodien teilweise herzergreifend, Posaune und Saxophon mal pointiert, mal tragend, unterstützt durch die ergreifende Gleichzeitigkeit von Leichtigkeit und Melancholie des Akkordeons. Die geneigte Zuhörerin, der geneigte Zuhörer, sie geraten in bald schwelgerisches, bald euphorisierendes Tanzen.

 

Instrumentierung

Diese fein ausgesuchten Tonstücke widerlegen den möglichen Einwand, dass eine Gefahr der Monotonie durch die über mehr als drei Dezennien gleichbleibende Instrumentierung der Band unvermeidlich sei. Man möge das Album hören, um sich zu versichern, dass dieser Einwand nicht der Realität entspricht. Vielmehr erweisen sich die Musiker auf der Höhe ihres künstlerischen Könnens. Ausserdem erzielt der bei einigen Darbietungen um Zuspiel gebetene Roman «Motte» Bergamin von den Aeronauten mit seiner Art, die Trompete zu spielen, starke Effekte.

 

Büchlein-Album

Die Band, die seit 35 Jahren auf ein phänomenal treues Publikum in der ganzen Schweiz zählen darf, hat dieses beglückende Album in einen besonderen Rahmen eingefügt: in ein Büchlein mit Graphik-Skizzen und Textfragmenten (ein sog. «Artwork»), das ruhigen und unruhigen Geistern schier unerschöpfliches Material zur freudigen und hintergründigen Erquickung liefert. Es handelt sich dabei um eine sehr wertvolle Ergänzung, in mustergültiger Reproduktion. So kann nicht nur keine Musikfreundin auf dieses Werk verzichten, sondern auch kein Büchleinfreund. Kurz: ein Muss.

 

Texte und Übersetzungsfehler

Die Lyrik zu den Stücken wurde ersonnen einerseits von den Mitgliedern der Band und andererseits von freundlich zugewandten und freundschaftlich verbundenen Personen aus dem Freundinnenkreis der Musiker. Diese Texte haben ihre Inspiration in den bisweilen unergründlichen Verfahrensweisen der Conditio humana, um nicht zu sagen: der Liebe, ob fou, unerfüllt, erfüllt, vergangen. Teilweise ist die Lyrik im Büchlein (der «Artwork») abgedruckt, teilweise erübrigt sich dieses eigentlich überflüssige Abdrucken, schliesslich liegt die Existenzberechtigung dieser Verse im performativen Akt des Auditiven. Wie es zum Übersetzungsfehler von «The dictionary of love» zu «Le dictionnaire de la lumière» kam, ist nicht zu ergründen. Doch scheinen beide Phänomene – Liebe und Licht – nicht ohne Zusammenhang.

 

Ein Anliegen

Auf Wunsch der Musiker ist Folgendes anzumerken: Grösste Freude erfahren sie, wenn die Zuhörerinnen und Zuhörer – vor allem an Auftritten – in die freudige Lage exzessiven Tanzens geraten.

 

Die Musiker

Hannes Blatter, Vocals, Bass

Richard Blatter, Vocals, Gitarre, Ukulele,

Fabian Hefe Christen, Technik

Roger Greipl, Saxophon

Werner Häcki, Schlagzeug

Märt Infanger, Akkordeon, Grafik

Emilio Parini, Posaune

Martin Rutishauser, Txt

 

Der geschätzten Leserschaft fällt auf: Da fehlen Pascal Claude und Andreas Dorn, die beide über beschwingte Jahrzehnte mit Trompete und Saxophon den Stil der Band mit bewundernswerter Eleganz bereicherten. Beide hatten sich entschlossen, ihre beruflichen Karrieren mit mehr Verve zu verfolgen, was ihnen erfreulicherweise auch bestens gelingt. Hinzugekommen sind Roger Greipl von den Aeronauten und Emilio Parini von ABC. Ihre Gebleche fliegen aufs Wunderbarste.

 

Vertrieb und Aufritte

Zu beziehen ist dieser Longplayer als Compact Disc, als Vinyl-Schallplatte und als Tonbandspule («Kassette») über Tudor, Zürich, in Musikgeschäften und bei Richard «Elritschi» Blatter, Sänger, Gitarrist und Ukulelist von Jolly and the Flytrap, elritschi@jollys.ch.

 

Auftritte sind geplant, ebenfalls die sogenannte «Plattentaufe», nämlich an den Stanser Musiktagen, Mittwoch, 14. April 20:00 Uhr. 

Dieses und weitere Daten sind öffentlich einsehbar auf hier

 

Single-Auskopplung «Sempre di più»

 

WAV-File

Download wav

 

Clip «Sempre di più»

 

Band-Photos (Photographie: Monique Wittwer)

Download Hi-res JPGs (4 Bilder incl. Daguerreotype und Cover)

 

Rezensionsexemplare für die Presse

Jolly and the Flytrap lässt der Presse gerne ein Rezensionsexemplar zukommen; es ist ab 14. April erhältlich; bitte melden Sie sich bei Richard «Elritschi» Blatter, elritischi@jollys.ch, oder bei Jaska Glowacz, Tudor, Zürich, jaska.glowacz@tudor.ch 

 

Sie möchten «Le dictionnaire de la lumière» erstehen

Das sind Ihre Möglichkeiten, das Album zu erwerben:

  • an Auftritten, hier
  • im Tudor-Shop, Zürich, hier
  • in unserem eigenen kleinen Webshop
  • in Musikgeschäften